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Laurent-Désire Kabila

Warum im Kongo nichts ändert

Eine psychophysiognomische Studie und Analyse zur aktuellen Situation des Kongo

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Als Laurent-Désiré Kabila mitte Mai 1997 den Diktator Sésé-Seko Mobutu ins Ausland vertrieben hatte und die Macht im Kongo übernahm, wurde er als 'Retter des Kongos' bezeichnet. Seit seiner Machtübernahme hören wir regelmässig von Unruhen im Land. Die von ihm versprochenen demokratischen Wahlen haben bis heute nicht stattgefunden. Wieso von Anfang an klar war, dass unter der Herrschaft von Kabila keine Ruhe ins Land kehrt, können Sie in der nachfolgenden Analyse lesen (3. Juli 1999).

Es ist nun über ein Jahr her seit Laurent-Désiré Kabila die Macht im Kongo (ehemals Zaïre) übernommen hat, aber bis heute sind keine guten Nachrichten aus Zentralafrika zu uns gedrungen. Ist es noch zu früh für gute Neuigkeiten ? Im erbärmlich desolaten Zustand wie Sésé-Séko Mobutu dieses Land zurückgelassen hat, muss man annehmen, dass schon Weniges eine Verbesserung der Lage bedeuten würde. Wieso ist nichts dergleichen passiert? Der Rebellenführer Kabila hat mit der Hilfe der USA Mobutu ("Der Staat bin ich") nach 32 Jahren Regierungszeit ins Exil befördert. Wurde der Mobutu durch einen neuen Diktator ersetzt ? Wie ist es überhaupt möglich, in einem Land, das derart riech an Bodenschätzen ist und über fruchtbares Land verfügt, die Bevölkerung in Armut zu halten und auszusaugen?
Beginnen wir unsere Betrachtung mit einem Abriss über die historische Entwicklung des schwarzafrikanischen Staates.

Um 700 siedelten sich Bantu-Völker im Gebiet des Kongos an. Im 15. Jahrhundert entstanden ebenda mächtige Königreiche. Als im Jahr 184 König Leopold II. von Belgien (1835-1909) den in England geborenen amerikanischen Naturforscher Henry Morton Stanley (1841-1904) beauftragte, das bis dahin für Europäer unbekannte Kongobecken zu erkunden, hatte man im Kongo zwar nicht eine heile, aber wenigstens eine von Schwarzen bestimmte Welt. Mit der Erkundung begann auch die Kolonisierung, und schon 1879 wurde der Kongo privates Eigentum des Königs von Belgien.

1884 legitimierte die Kongo-Konferenz der europäischen Grossmächte in Berlin den persönlichen Besitz Leopolds II. Für die Bevölkerung des heutigen Zaïre bedeutete dies Fremdherrschaft und Zwangsarbeit. 1908 ging der Kongo in belgischen Besitz über.

Patrice Lumumba (1925-1961), ein Bewegungsnaturell, führte 1958 die Befreiungsbewegung an. Nach jahrzehntelanger belgischer Herrschaft und nach blutigen Machtkämpfen entliess Belgien die Kolonie 1960, und Patrice Lumumba wurde für eine kurze Zeit erster Premierminister der Republik Kongo. Er trat für die Schaffung eines Einheitsstaates und für eine neutralistische Linie ein. Unmittelbar darauf wurde eine Armeerevolte, die von Joseph-Désireé Mobutu (so sein eigentlicher Name) angeführt wurde, entfesselt. Mobutu
lieferte den Premierminister 1961 an Katanga (Shaba), eine abtrünnige Provinz, aus. Die Schergen des dortigen Separatistenführers Tschombé (1919-1969) ermordeten Patrice Lumumba am 17. Januar 1961. An diesem Mordkomplott war auch Mobutu, der damalige Armeechef, beteiligt.

1964 wurde Tschombé durch die Westmächte zum Ministerpräsidenten des ganzen Landes ernannt. Schon im darauffolgenden Jahr gelang Mobutu mit Hilfe des US-Geheimdienstes CIA der Sturz der Regierung Tschombé. Mobutu errichtete eine Einparteiendiktatur. 1971 benannte er das Land in Zaïre um und verstaatlichte alle Privatbetriebe und bereicherte dadurch sich selbst und eine kleine Eliteschicht.

Anfangs der neunziger Jahre drängte der Westen Mobutu zu politischen Reformen, welche jedoch nicht realisiert wurden. Belgische und französische Militärtruppen stützten das Regime gegen gewalttätige Proteste der 'demokratischen Bewegung'.

Laurent-Désiré Kabila (*1939) hatte bereits mit 20 Jahren für die Unabhängigkeit des belgischen Kongos gekämpft. Mit den Ansichten Lumumbas fühlte er sich verbunden. Er schloss sich 1964 einer Rebellenbewegung in Ost-Zaïre an und leistete Widerstand gegen Mobutus Politik. Doch in den Achtzigern wurde es ruhiger im Lager der Widerständler, vor allem, weil die materielle Unterstützung durch sozialistische Staaten geringer wurde und schliesslich gänzlich versiegte. Nach diversen Misserfolgen verschwand Kabila in den Achtzigern von der Politbühne.

Der Ursprung des anfangs kalten Krieges zwischen Mobutu und Kabila in den 90er Jahren liegt eigentlich in dem östlich benachbarten Ruanda. Die langjährigen Spannungen zwischen den zwei ethnischen Volksgruppen Hutu und Tutsi führten 1994 zu einem Massaker an über 500’00 Tutsis. Danach haben Tutsi-Rebellen die Macht übernommen und Hunderttausende Hutus flohen nach Zaïre. Dieses Geschehnis kam dem Rebellenführer der kleinen 'Allianz demokratischer Kräfte zur Befreiung von Kongo-Zaïre' (ADFL) gelegen. Ihm wurden beste Beziehungen zu Tutsi-Politikern nachgesagt.

Im Oktober 1996 rebellierten die Banyamulenge, eine vor mehreren Generationen eingewanderte Tutsi-Minderheit, gegen dessen Zwangsausweisung, die von Mobutu angeordnet wurde. Sie schlossen sich der 'Allianz' an, welche grosse militärische und finanzielle Unterstützung von Ruanda erhielt. Die 'Allianz' verfolgte einerseits den Sturz Mobutus wie auch die Verfolgung der Hutu-Flüchtlinge aus Ruanda. Die Folge war, dass in den vielen Jahre dauernden Kämpfe wiederum Hunderttausende von Tutsis und Hutus bei sogenannten ethnischen Säuberungen umgebracht wurden. Kabilas Kämpfer gerieten, wohl nicht ohne Grund, ebenfalls in den Verdacht, dass sie die Hutu-Flüchtlinge regelrecht ausrotten wollten.

Im November 1996 versprach Kabila, dass er für ein neues demokratisches Zaïre kämpfe. Anfangs Mai 1997 arrangierte der Präsident Südafrikas, Nelson Mandela, der den guten Willen Kabilas, eine Demokratie zu errichten, damit honorierte, ein Treffen zwischen Mobutu und Kabila. Mobutu erklärte sich um Rücktritt bereit, sofern dann auch wirklich demokratische Wahlen durchgeführt würden. Diese sollten laut Kabila innerhalb von zwölf Monaten stattfinden.

Am 16. Mai 1997 vertrieb Kabila Mobutu ins Ausland und übernahm die Macht. Mobutu fand Unterschlupf in Marokko, wo er vier Monate später an einem Krebsleiden verstarb. Er hinterliess ein Vermögen in Milliardenhöhe, wovon wahrscheinlich ein wesentlicher Teil auf Schweizer Banken liegt.

Bis heute fanden die demokratischenWahlen, die Kabila versprochen hatte, nicht statt, dahingegen hat sich Kabila als neuer autokratischer Herrscher installiert. Demokratie war aber das Zauberwort gewesen, das ihm den grossen Vertauensvorschuss und die materielle Unterstützung, jetzt allerdings von ganz anderer Seite, vor allem von Frankreich und den USA, eingebracht und ihm den Sturz der Mobutu-Regierung ermöglicht hatte. Es ist natürlich auch so, dass Frankreich und die USA ein eigenes materielles Interesse an den Bodenschätzen im Kongo haben und grundsätzlich mit jeder Regierung, die einigermassen tragbar, d.h. nicht zu laut negativ in der Presse, und zu einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit bereit ist, auch zusammenarbeiten. Die materiellen Interessen dieser Staaten scheinen wichtiger zu sein, als die Interessen der direkt betroffenen Menschen. Sollte es sich ergeben, dass Demokratie und Menschlichkeit berücksichtigt sind, dann wird man das als gute Propaganda begrüssen. Man wird aber nicht so leicht die eigenen Interessen zugunsten der Menschlichkeit zurückstellen.

 

Der Rechtsbegriff «Völkermord»

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat im Dezember 1948 die Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes angenommen. Im ersten Artikel bestätigen die Unterzeichnerstaaten, dass Genozid beziehungsweise Völkermord «ein Verbrechen gemäss internationalem Recht ist, zu dessen Verhütung und Bestrafung sie sich verpflichten».

Im zweiten Artikel wird Völkermord folgender- massen definiert: «In dieser Konvention bedeutet Völkermord Handlungen, die in der Absicht begangen werden, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören ...».

Danach ist nicht die Zahl der Getöteten ent- scheidend für die Frage, ob ein Völkermord vorliegt. Entscheidend ist die Absicht, «eine Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören». (..)

In der Konvention haben sich die Unterzeicher- staaten verpflichtet, in ihrem nationalen Recht Strafen vorzusehen für Personen, die Völker- mord begehen, sich daran beteiligen oder dazu aufrufen. Die Täter müssen ausgeliefert werden und sollen entweder vor ein Gericht in dem Staat, in dem der Völkermord begangen wurde, oder vor ein internationales Strafgericht gestellt werden. (..)

Timothy Longman (Human Rights Watch)

(Aus: Hutu & Tutsi, Der Völkermord hätte verhindert werden können, befand ein UN-Bericht, 1997)

 

Laurent-Désiré Kabila

Braucht heute ein Macht- und Beutegieriger also lediglich von Demokratie und Menschenrechten zu schwärmen - und schon wird er finanziert? Wäre die aktuelle Situation, nämlich dass Demokratie auf unbekannte zeit verschoben wird, voraussehbar gewesen? Was ist von Kabila weiterhin zu erwarten? Wie muss man mit ihm umgehen? Das sind wichtige Fragen. Sehen wir uns zur Beantwortung dieser Fragen Kabilas Physiognomie an!
Laurent-Désiré Kabila zählt zum Ernährungs- (Bewegungs-) und disharmonischen Naturell, man kann ihn als Lombroso-Typus bezeichnen.


Sein Körperbau ist von untersetzter, korpulenter Statur. Seine Kopfform ist sehr breit, das vordere Oberhaupt sehr flach, dahingegen ist das hintere Oberhaupt steil ansteigend und zugespitzt (auf obigem Bild nicht zu erkennen). Seine Schädelform gleicht der Form der früheren Landsknechthelme, in die wohl solche Kopfformen passten. Das Untergesicht ist massig, der Kiefer sehr gross und breit ausladend. Dabei ist seine Haltung meist etwas geduckt.


Bei diesem Naturell sind Gewalt und Ränkespiele, Doppelzüngigkeit und dergleichen durchaus zu erwarten. Was sich ihm in den Weg stellt, das wird beseitigt. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Es entsteht auf diese Weise ein Leben mit vielen üblen Geheimnissen. Für seine nächsten Kumpane pflegt dieses Naturell mitzusorgen, sofern es von allem den Löwenanteil für sich einheimsen kann. Es ist dies das Naturell, das dafür sozusagen garantiert, dass Gewalt, Unterdrückung und Ausbeutung sich fortsetzen.


Das ist besonders dann der Fall, wenn sich dieses Naturell mit anderen disharmonischen oder disharmonischen Tatnaturellen umgibt. Dies ist wohl so etwas wie eine verbrecherische Bande, die ein riesiges Land in Angst und Schrecken hält.


An sich sollte dies in der modernen Welt und angesichts der Tatsache, dass es physiognomische Menschenkenntnis doch schon eine Weile gibt, nicht geben. Wir haben hier die verkehrte Rangordnung in einem politischen System.


Es wäre ein Erstes, wollte man Kabila Fesseln auferlegen, in seinem Umfeld Personen zu platzieren, die eine harmonische Neigungsrichtung oder das harmonische Naturell haben.

Meist ist es aber so, dass sich diese Naturelle von einer solchen Regierung fern halten und es ablehnen, in einer solchen Regierung Verantwortung zu übernehmen. Diese Variante kommt also nicht in Frage.


Es ist sodann in begrenztem Masse durch bestimmte Drittstaaten, in diesem Falle vor allen anderen durch Frankreich und die USA, möglich, lenkenden Druck auszuüben. Das ist jedoch, besonders in einem Land wie der Kongo, nur von begrenzter Wirkung. Unter Umständen würde dadurch Kabila zwar in gewissen Bereichen gehemmt, in anderen Bereichen jedoch wahrscheinlich auch unangenehm stimuliert. Auch dies ist kein befriedigender Weg.


Die 'Vereinten Nationen' würden sich darin, dass eine Regierung Kabila ein grosses Unglück für den Kongo darstellt, wohl nicht einig werden und zu keinem allgemeinen Beschluss gelangen, dass eine solche, in keiner Weise legitimierte Regierung gestürzt werden muss. Auch in den 'Vereinten Nationen' finden Persönlichkeiten wie Kabila Sympathisanten und sind solche, die eigene Interessen mit Hilfe von Kabila verfolgen wollen. Auch von diese Seite ist also nicht viel Wirksames zu erwarten. Kabila wird das auch wissen. Kabila wird sicher auch verfolgen, wie sich Milosevic in Jugoslawien an der Macht hält. Er wird von ihm wohl einiges lernen.


Doch kehren wird zurück zur Physiognomie Kabilas und ihrer Deutung. Die hervortretenden und 'sprechenden' Augen in Verbindung mit der Mundform zeigen, dass er ein gewandter Rhetoriker ist. Die Form über dem oberen Augenlid zeigt, dass eine gute Sprachbegabung vorhanden ist. Kabila spricht fliessend Swahili, Französisch, Englisch und gebrochen Deutsch.
Der Augenausdruck zeigt zudem schlaue Berechnung.


Das derbe, aber quellende Mittelgesicht in Verbindung mit dem Augenausdruck und dem Mund zeigt einen grossen Mitteilungsdrang und eine burschikose Kontaktfreude.
Die breite Kopfform weist zunächst daraufhin, dass die Innenspannung und der Oppositionsgeist stark sind. Was sich ihm in den Weg stellt, muss mit einem zähen und harten, wohl oft auch brutalen und rohen Widersacher rechnen. Auch wer seinen Unmut oder Zorn auf sich zieht, muss wohl damit rechnen, dass Kabila seinen leicht emotionalisierbaren Gehilfen freien Lauf lässt in der Verrichtung ihres unheimlichen mörderischen Werkes. Man vergesse nicht, dass er in erster Linie andere disharmonische oder zur Disharmonie geneigte Naturelle um sich geschart hat.


Über drei Jahrzehnte lang ist es Sésé-Séko Mobutu gelungen, ein Volk zu unterdrücken, die Menschenrechte zu missachten und seinen eigenen Vorteilen zu leben. Jetzt hat in Kabila abgelöst. Soll das Unglück nicht weitergehen, so ist es in diesem Falle wohl nötig, die Handlungsfreiheit von Kabila so viel wie möglich einzuschränken und für möglichst viel Öffentlichkeit zu sorgen. Die Presse allerdings weiss in den letzten Monaten nicht viel aus dem Kongo zu berichten. Sie wird wohl gehindert an der Berichterstattung, vielleicht ist sie aber auch nicht aktiv und interessiert genug. In der westlichen Presse wird, wenn es um Afrikaner geht, offenbar nicht gleich aufmerksam jede Schandtat von Regierungen an ihren Völkern ans Licht gezerrt. Vielleicht ist es unter Presseleuten eher eine Minderheit, die es eben so schlimm findet, wenn afrikanische Völker ausgebeutet, unterdrückt, geschunden, gefoltert und gemordet werden, wie wenn es sich um Europäer und Amerikaner handelt, denen solches zustösst.


Zu bemerken ist auch, dass es den afrikanischen Völkern meist besser ging, als sie noch unter der Herrschaft europäischer Staaten standen. Das Böse kommt also nicht nur von Europa; es kommt aber stets von bestimmten Naturellen, egal ob diese eine weisse oder schwarze Hautfarbe haben.


Und wie wird es weitergehen in der Demokratischen Republik Kongo? Laurent-Désiré Kabila ist nicht die geeignete Person mit den nötigen Anforderungen und Qualitäten, die es ermöglicht, einen zugrunde gerichteten Staat neu zu organisieren und in eine aussichtsreiche Zukunft zu lenken. Ein zügelloser Wüstling löste einen egomanen Diktator ab: das ist keine gute Aussicht. Besseres muss im wesentlichen aus den afrikanischen Völkern selbst kommen. Die europäischen Staaten, die USA und die UNO würden mit Vorteil darauf hinwirken, dass Kabila möglichst schnell abgelöst wird und dass eine für ein Regierungsamt geeignete harmonische Persönlichkeit die Macht erhält - und den Auftrag, das Volk zur Demokratie zu erziehen und diese herbeizuführen.


Alle Physiognomen sind sich in diesem Punkt wohl einig: Auch im Kongo gibt es Menschen wie Nelson Mandela oder Kofi Annan, d.h. harmonische Naturelle oder zur Harmonie geneigte Naturelle. Diese müsste man zur Macht bringen. Nur diese garantieren dafür, dass ein Land einen guten sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung nimmt. Und nur diese bürgen dafür, dass Recht und Menschlichkeit zur Vorherrschaft gelangen.

Kloten, 17. Juni 1998

Stellungnahme der UNO vom 15. Dezember 1999 über den Genozid, der im Jahre 1994 in Ruanda stattgefunden hat.

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Literaturtipps zum Thema
 

Der bunte Kontinent.jpg (11236 Byte)

Herausgegeben von
Christoph Plate und Theo Sommer
Der bunte Kontinent

Afrika in vielen Facetten - ein anregendes Lesebuch aus ungewöhnlichen Blickwinkeln und mit überraschenden Einsichten, eine informatives Kompendium mit allem Wissenswerten über das heutige Afrika, spannend Lektüre und gleichzeitig als Nachschlagewerk geeignet.

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386 Seiten, dva-Verlag, 2001
ISBN
3-421-05463-0, CHF 27.50

 

Gourevitch.jpg (39134 Byte)

Philip Gourevitch
Wir möchten Ihnen mitteilen, daß wir morgen mit unseren Familien umgebracht werden
Berichte aus Ruanda


Dieses mehrfach ausgezeichnete Buch versucht, mit erzählerischen Mitteln das grauenhafte Geschehen im Ruanda des Jahres 1994 nachvollziehbar zu machen. Gerade in seinem Beharren auf einer genauen Darstellung der Abläufe greift Gourevitch über den Völkermord von Ruanda hinaus und stellt Fragen, die dem unvorstellbaren Hass von Menschen auf Menschen nachgehen.

426 Seiten, Berlin Verlag, 1999
ISBN 3-8270-0351-2, CHF 42.00

 

Die schwarze Sonne Afrikas.jpg (62132 Byte)

Michael Birnbaum
Die schwarze Sonne Afrikas

In seinem vielschichtigen Buch berichtet Michael Birnbaum aus dem heutigen Afrika, wie er es auf seinen Reportagereisen erlebt hat. Er erzählt von Zaires Fluten der Finsternis, von Gri-Gris und Wunderheilern, von Hunger und ewiger Gewalt, von Heldentum der »Wüstenblumen«. Eindrücklich schildert er Afrikas Widersprüche und Gegensätze: überquellenden Reichtum und bittere Armut, grandioses Naturschauspiel und Verwüstung durch Sonne und Regen. Birnbaums unmittelbarer Blick führt mitten hinein in die fremde Welt des dunklen Kontinents.

356 Seiten, Piper Verlag, 2000
ISBN 3-492-04150-7, CHF 41.00

 

Buch - Herz der Finsternis.jpg (57456 Byte)

Sven Lindqvist
Durch das Herz der Finsternis
Ein Afrikareisender auf den Spuren des europäischen Völkermords


«Nicht an Wissen mangelt es uns. Was fehlt, ist der Mut, begreifen zu wollen, was wir wissen, und daraus die Konsequenzen zu ziehen».

230 Seiten, Campus Verlag, 1999
ISBN 3-593-36176-0, CHF 35.00

 

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