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Charakter |
Persönlichkeit |
Individualität |
Verhaltensweise |
| Fähigkeiten |
Begabungen |
Talente |
Was ist Psychophysiognomik? Die Hutersche Psychophysiognomik beschäftigt sich mit dem Menschen in seinem Handeln, Denken und Verhalten. Unter Psychophysiognomik versteht man die Lehre vom Ausdruck der Formen, der Farben, der Spannungen, der Bewegungen usw. in der Natur allgemein, bei Pflanzen, Tieren und besonders beim Menschen. Sie zieht alle Ausdrucksmöglichkeiten, also sowohl die Form und Farbe wie auch die Bewegung, die Mimik, die Gestik, die Körpersprache, die Sprache, die Schrift, Zeichnungen und sonstige Leistungen in den Bereich ihrer Untersuchung. Die Erkenntnis der menschlichen Natur führt in ganz selbstverständlicher Weise zu psychologischen, sozialen, ethischen und religiösen Folgerungen. Damit ist ausgedrückt, dass sich die körperlichen, seelischen und geistigen Anlagen eines Menschen an seiner äusseren Erscheinung in den Formen, Farben, Spannungen, Strahlungen und Bewegungen widerspiegeln. Es ist somit die moderne Körper-, Kopf-, Gesichts- und Augenausdruckslehre. Die Psychophysiognomik stützt sich in erster Linie auf die Naturwissenschaften, aber auch auf die Geisteswissenschaften. Auf der Grundlage der Huterschen Psychophysiognomik können die persönlichen Charakteranlagen, die individuellen Fähigkeiten, Talente und Begabungen eines Menschen aufgezeigt werden. Zu beachten ist, dass die Psychophysiognomik dem ethischen und moralischen Prinzip folgt. Sie appelliert an die Verständigung zwischen Menschen, Völkern, Ethnien, Religionen und Ideologien. Die Psychophysiognomik wurde von Carl Huter (1861-1912) begründet. Hier finden Sie die Kurzbiographie von Carl Huter
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Individuum und Universum, der Mensch und die ihn umgebende Welt, stehen
miteinander in fortwährender Wechselwirkung, so dass ein Mensch seine Umgebung, die
Umgebung den Menschen beeinflusst. Jeder Reiz aus der Umgebung muss stets zuerst die Peripherie, also das äussere berühren, ehe er in die inneren Lebenszentralen vordringen kann. Die innere Lebenszentrale reagiert auf die empfangenen Reize; es findet eine Rückwirkung zu den Aussenorganen statt. Die äusseren Organe bilden sich daher nicht nur nach der Umgebung, sondern auch nach den inneren Impulsen und Reflexionen. |